Traumatherapie

Traumaerfahrungen – Wenn es kein Entrinnen gibt!

Körperorientierte Traumatherapie hilft aus der Immobilitätsfalle

Wie oft schon haben Sie und ich Situationen erlebt, die uns bedrohlich erschienen, oder die in uns Angst ausgelöst haben. Meistens „schütteln“ wir die Angst einfach wieder ab, wenn die Situation vorbei ist, und gut ist es. Vielleicht denken Sie später noch einmal daran oder reden mit jemandem darüber, aber es belastet Sie nicht mehr.

Wie kommte es zum Trauma?

Anders aber bei einem traumatisierenden Erlebnis, das später eine Traumatherapie erfordern könnte. Hier geht es um eine „übermächtige“ Situation in der sich das Opfer außerstande sieht, adäquat und „selbsterhaltend“ zu reagieren. Die Beispiele sind vielfältig: Naturkatastrophen, Unfälle, Gewalterlebnisse, Kriegserlebnissen, sexueller Missbrauch, Vergewaltigung oder emotionaler Missbrauch. Aber auch vermeindlich harmlose Situationen können so erlebt werden: z.B. die Zahnarztbehandlung, Entbindung etc. Es sind Situationen, die bisher unbekannt waren, Situationen, die für den Betroffenen bisher nicht denkbar waren, dass sie überhaupt möglich sind.

Führt ein Erlebnis zu einer Traumatisierung, geschieht dies auf körperlicher Ebene. Auch von außen ist die Immobilität des Betroffenen mehr oder weniger deutlich sichtbar – als muskuläre Überspannung, oder auch als Unterspannung der Muskulatur. Viele Klienten beschreiben es so, dass sie sich gefangen fühlen, dass es „kein Entrinnen gibt“, dass sie „bewegungsunfähig sind“.

Lesen Sie weiter, wie die körperorientierte Traumatherapie darauf reagieren kann.

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Möglichkeiten der körperorientierten Psychotherapie

Öffnet die Bioenergetik den Weg in die Traumatherapie?

Die Bioenergetik (nach Alexander Lowen) hat erkannt, dass der Körper das Medium ist, in dem sich die traumatisierenden Erlebnisse abspeichern. Nur wie ist diesen Erinnerungen, bzw. den Auswirkungen, entgegenzukommen? Wie soll überhaupt mit Erinnerungen, die „in den Knochen stecken“ umgegangen werden?

Mit Zittern hilft sich der Körper selbst

Das „psychogene Zittern“, bzw. die bewusst herbeigeführte Körpervibration sind ein wichtiger Schlüssen dazu, Traumatisierungen zu lösen ohne dass es zwingend notwendig ist, die Erinnerungen explizit und unter Druck wieder hoch zu holen.

Methoden und Techniken der körperbasierten Traumaarbeit:

  • Als Grundlage sehe ich die oben genannte Bioenergetik Alexander Lowens. In diesem Verständnis für Mensch und menschliches Erleben praktiziere ich Traumatherapie – wie sie maßgeblich auch in zwei „Methoden“, TRE® und SE® Niederschlag finden.
  • David Berceli berichtet aus seiner Arbeit mit TRE® in verschiedenen Ländern und Kulturen mit traumatisierten Menschen, dass immer wieder die menscheneigene, angeborene Fähigkeit zur Selbstheilung traumatischer Zustände deutlich wird. Tatsächlich sind, allgemein gesprochen, traumatische Erlebnisse reale Bestandteil der Menschheit. Dass die Menschheit dennoch überlebt hat, spricht sehr dafür, dass es Möglichkeiten geben muss, diese Krisen auch ohne die moderne westliche Psychologie und Medizin zu überwinden.
  • Einer der bedeutendsen Traumaforscher unserer Zeit, Peter A. Levine, schafft es mit seiner Methode Somatic Experiencing® SE, uraltes Wissen, die körpereigenen Selbstheilungskräfte und moderne Wissenschaft für die Körperpsychotherapie aufzubereiten.

 

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Wenn Belastungssymptome unterschiedlichster Art bis zu sechs Monaten nach dem Trauma auftreten, sprechen wir von der Postraumatischen Belastungsstörung (Diagnose z.B. nach ICD10) Die Heilungschancen sind auch hierfür sehr gut.

Wenn es einen Neuanfang braucht, kann die richtige Therapie wichtige Impulse geben.

Über den Körper die Seele heilen

Der Körper in der Traumatherapie

Sicher ist es in der Psychotherapie und im Speziellen in der Traumatherapie häufig notwendig, sich dem Geschehenen im kathartischen Prozess zu stellen. Aber es ist kein Muss, sich den schlimmen Erinnerungen wieder und wieder auszusetzen. Vielmehr erlaubt die körperorientierte Psychotherapie die Erstarrungen der Psyche über die Entspannung der körperlichen Erstarrung zu lösen. Viele bioenergetische Übungen und Techniken unterstützen die Traumatherapie und können v.a. auch zu Hause, also zwischen den Therapiestunden, praktiziert werden.

Eine Schutzreaktion wird zu „Haltung“

 

Bei Bedrohung nehmen wir instiktiv eine Schutzhaltung ein. Dies gilt in kognitiver, emotionaler und auch in körperlicher Hinsicht. Dauerhafte oder entsprechend massive Bedrohung führen zu anhaltender Schutzhaltung des Körpers und der Psyche. Die Folge ist Erstarrung – Erstarrung des Körpers oder der Emotionen.